Dez
09
2013
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Netzlaufwerk verbinden: gespeicherten User löschen

Habe mich auf einem Server mit meinem Nicht-Domänen-PC mit einer Freigabe verbunden, Domänen-User eingegeben und auf “Anmeldedaten speichern” geklickt und nun nie mehr unter einem anderen User einsteigen können. Unter “Gespeicherte Netzwerkkennwörter” usw. findet man dazu auch nichts, das einzige was half war der folgende Befehl:

rundll32.exe keymgr.dll, KRShowKeyMgr

Dort habe ich die gewünschten neuen Anmeldedaten für den Server eingegeben und fortan hat es funktioniert.

Sollte auch funktionieren, wenn man auf “Start” drückt und nach “Netzwerkkennwörter verwalten” sucht und die entsprechende Systemsteuerungs-Seite dann aufruft (direkt unter Win8.1: Systemsteuerung\Benutzerkonten und Family Safety\Anmeldeinformationsverwaltung). Dort legt man den Server gleich wie oben händisch unter “Windows-Anmeldeinformationen” händisch an, meldet sich als User am System ab und wieder an und es sollte funktionieren.

Sep
04
2009
0

Windows-Updates offline “all-inclusive”

Will man einen Rechner neu aufsetzen und hängt der PC dabei am Netz, ist der PC nach Fertigstellung der Grundinstallation keinen Schutz gegen alle Probleme/Löcher/…, welche seit der Grundinstallation entdeckt und gepatcht wurden.

Deshalb beim Aufsetzen eines PCs immer Netzwerkkabel abhängen und WLAN per Schalter ausschalten!

Wie kommt man nun zu Updates? Die Zeitschrift c’t hat seit einiger Zeit ein Projekt c’t Offline Update, welches dzt. bei Version 6.0 angekommen ist (20. Mai 2009). Da gab es aber noch kein Vista SP2 und Windows 7. Weiterentwickelt wird die Skript-Sammlung vom Autor nun im OpenSource-Projekt WSUS Offline Update

Am Server “Genesis” wird “WSUS Offline Update” nun lfd. ausgeführt – sollte Tool funktionieren, können bald von jedem die Updates innerhalb der Schule heruntergeladen werden.

Written by markus.strobl in: HTL Netzwerk,Windows | Schlagwörter:, ,
Feb
01
2009
0

Windows Search 4 – oder wie man die Nadel im Heuhaufen doch findet

In meinem privaten Datenordner liegen dzt. fast 27.000 Dateien – keine Ahnung, was sich da so alles angesammelt hat. Ich kann die Zahl ja selber fast kaum glauben. Würde ich da ohne Hilfsmittel nach einer Datei suchen, die ich vor vielleicht zwei Jahren irgendwo angelegt habe und von der ich nur mehr ein wenig vom Inhalt weiß, eben ein sinnvolles enthaltenes Schlagwort, kann das Unterfangen mühsam werden. Abhilfe? Desktop Search Programme. Die gibts von Google, Yahoo,….

image… und in jedem Windows Vista standardmäßig auch. Wo? Einfach auf den runden Start-Knopf links unten klicken und es erscheint ein nettes Eingabefeld. Wenn man dort was eintippt, erscheint als Auswahl eine Antwort auf die Suche.

So startet man auch sehr schnell Programme. Gibt man “Rechn” ein kommt der Vorschlag “Rechner” – man muss also nicht mehr unter “Alle Programme” sein Startmenü nach einem Programm durchsuchen. Wenn man dort statt dem Anfang eines Programmnamens einen Suchbegriff für eine Datei eingibt bekommt man in wenigen Sekunden seine Suchergebnisse für die berühmte Nadel im imageHeuhaufen. Übrigens, auch alle Mails in Outlook, Outlook Express werden durchsucht. Und die Dateien werden eben nicht nur nach dem Dateinamen durchsucht, sondern auch im gesamten Inhalt! Drückt man nach Eingabe eines Suchbegriffs  die ENTER-Taste, bekommt man eine neues Fenster mit allen Suchergebnissen, filterbar über die Symbolleiste, mit Anzeige- und Vorschaumöglichkeit, und nicht nur die paar Einträge, welche im Startmenü Platz haben.

Wie das funktioniert? Windows indiziert im Hintergrund den Inhalt und Namen aller Dateien in gewissen privaten Ordnern und kann so bei Aufruf der Suche mit diesem Index sehr schnell (wirklich nur wenige Sekunden) passende Antworten zurückgeben. Und das funktioniert bei mir auch bei 55858 indizierten Elementen in wenigen Sekunden!

Wenn man seine privaten Daten nicht dort ablegt, wo es Vista grundsätzlich machen will (c:\users\%benutzername%), sondern zB auf d:\daten, muss man diesen Ort und alle anderen, die man auch noch durchsucht haben will, der Suche mitteilen. Dazu im Suchfeld beim Startknopf “Indiz” eingeben und den Vorschlag Indizierungsoptionen auswählen (direkter Weg: Systemsteuerung – Indizierungsoptionen).

Für alle XP-Menschen gibt es auch noch eine erfreuliche Nachricht: das ganze funktioniert auch unter XP – mit Ausnahme des Startmenüs/der Programme, die werden unter XP nicht so einfach indiziert und somit kann nicht ein Programm durch Eingabe der ersten Buchstaben bereits gestartet werden. Aber das wichtigere, alle privaten Dateien, Mails,.. schon! Zu finden unter Windows Search 4.0 für Windows XP (KB940157) mit ganzen 5 MB *g*

image

Nach der Installation gibt es in der Taskbar das Eingabefeld “Desktop durchsuchen” – dort Suchbegriff eingeben und schon hat man auch unter XP eine wunderbar schnelle Desktop-Suche.

Für Vista-User: sollte das Update auf die aktuelle Version 4 nicht schon installiert worden sein, hier der Link dazu: Windows Search 4.0 für Windows Vista (KB940157)

Achtung: nicht zu empfehlen für zu alte eh schon langsame Computer, da der Indizierungsdienst, welcher laufend im Hintergrund aktiv ist und neue/geänderte Dateien indiziert, das System zusätzlich belastet.

Written by markus.strobl in: Allgemeines | Schlagwörter:
Jan
28
2009
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Unnötige Starts von Programmen verhindern – AUTORUNS

Je mehr man einem frisch installierten Windows-Computer einige große Programme und kleine Tools hinzufügt, desto länger dauert der Start, desto langsamer läuft er. Grund: viel zu viele Programme können es gar nicht erwarten, unbedingt gestartet zu werden, wenn Windows hochfährt – Vienschutz, Start-Beschleuniger, Update-Check-Tools,… – doch das meiste braucht man nicht!

imageAbhilfe: Autoruns. Ein Tool der Firma Sysinternals, welche auch schon von MS übernommen wurde. Zu finden unter Download Autoruns and Autorunsc bzw. zum direkten Start http://live.sysinternals.com/autoruns.exe

Startet man Autoruns sieht man alle Programme, Dienste, Add-Ons,.. welche beim Start von Windows, Internet Explorer,.. mitgestartet werden.

Am interessanten zu Beginn ist sicher das Register “Logon” – Programme, welche über Autostart im Startmenü oder die Registry gestartet werden. Weiters:

Register “Explorer”: Symbolleisten, Ergänzungen zum Kontextmenü (Rechtsklick), Dateityp-Erweiterungen (was zB bei DOC-Dateien angezeigt wird)

Register “Internet Explorer”: Symbolleisten und Add-Ons

Und was soll/kann ich nun deaktivieren: in o.a. Registern soll es meiner Erfahrung nach keine Probleme geben, wenn man eine Option deaktiviert. Grundsätzlich könnte man alles deaktivieren – bei Programmen wie dem Virenschutz wäre es natürlich kontraproduktiv. Denn wenn nachher etwas nicht mehr funktioniert, startet man Autoruns erneut und aktiviert die Option einfach wieder – Neustart und es geht wieder.

Was empfehle ich: Alle Einträge unter “Logons” wie Update, Update Service, Speed Launcher, Startbeschleuniger,… wenn ich zB nicht laufend mit PDFs arbeite ist es nicht sinnvoll, wenn Acrobat im Hintergrund dauernd mitläuft (habe also “Acrobat Assistant” bzw. “Adobe Reader Speed Launcher” deaktiviert). Oder “Installshied Update Service..” – warum muss bei jedem Start meines Laptops überprüft werden, ob ein Update zur Verfügung steht. Dafür gibt es viel besser Tools wie Secunia Personal Software Inspector oder FileHippo, die das auf meinen Wunsch hin für fast alle Programme meines Computers auf einmal machen. Oder im Register “Internet Explorer” wiederum die Adobe PDF Einträge.

Tipp 1: Im Menü “Options” die Menüpunkte “Hide Micosoft and Windows Entries” und “Verify Code Sigantures” unbedingt einschalten. Ersterer versteckt alle Einträge, welche von MS direkt stammen – auch wenn MS nicht unbedingt immer das Richtige macht sollte man zuerst mal alle anderen Sinnlosigkeiten deaktivieren. Und der zweite schreibt in der Spalte “Publisher” eben “Verified” oder “Not verified” – “Not Verified”-Einträge sind auch mal dringend zu überprüfende Einträge und können auch “böse” (Virus,..)sein, müssen aber nicht!

imageTipp 2:  Vista-User müssen Autoruns.exe als Administrator starten, um Einträge ändern zu können. Dazu die Datei autoruns.exe mit der rechten Maustaste anklicken und “Als Administrator ausführen” auswählen.

Written by markus.strobl in: Allgemeines | Schlagwörter:
Jan
22
2009
0

Windows schnell, schneller, am Schnellsten starten

image Windows XP/Vista/7 kann man auf mehrere verschiedene Arten beenden. Die einzige, die sehr schlecht ist und deshalb nicht gilt, ist das Abtrennen vom Stromnetz durch Stromausfall, Netzstecker Ziehen, 4sec-Drücken der Ein-/Ausschalt-Taste,… – dabei beendet sich Windows nicht selbst sauber, indem es Information aus dem Speicher auf der Festplatte (zb in Datenbanken) richtig verewigt, und so kann es passieren, dass beim nächsten Mal Windows nicht mehr startet.

Zu den erlaubten "Ausschalt”-Arten:

1) Herunterfahren (Standard unter XP): dabei werden alle Programme geschlossen und Windows heruntergefahren, anschließend der PC automatisch ausgeschaltet. Beim nächsten Start muss Windows zuerst sich selbst laden, dann alle Treiber und Dienste und dann alle vom Benutzer gewünschten Programme.

2) Ruhezustand: dabei schreibt Windows den Status-Quo im Arbeitsspeicher (RAM) auf die Festplatte und schaltet den PC automatisch aus (durch das Ausschalten ist der Arbeitsspeicher gelöscht!) – das Herunterfahren bzw. Schreiben des Ruhezustandes dauert dabei wesentlich kürzer als das normale Herunterfahren. Beim Einschalten wird in wenigen Sekunden der Arbeitsspeicher wieder aufgefüllt (von der Sicherung auf der Festplatte) und man kann nach evt. Anmeldung wieder mit all seinen Programmen weiterarbeiten, wie wenn der PC nie ausgeschaltet worden wäre – alle Dateien sind also weiterhin geöffnet. Vorteil: sehr schnelles beenden und starten, trotzdem kein Stromverbrauch – Nachteil: nach einigen Ruhezuständen/Tage ist es nötig, Windows neu zu starten oder normal herunterzufahren, da ansonsten das System merklich träger wird.

3) Energie sparen/Standby (Standard unter Vista/7): Windows Schaltet den PC (fast) aus – ein klein wenig Strom wird aber weiterhin verwendet, damit der Arbeitsspeicher nicht gelöscht wird. Sicherlich die schnellste Methode, einen Computer “auszuschalten”. Und das Einschalten dauert auch nur wenige Sekunden. Vorteil: eben extrem schnell, man arbeitet mit allen geöffneten Dateien/Programmen nach dem Einschalten weiter, die Festplatte ist ebenfalls in Park-Position und so können normale Erschütterungen der Festplatte nichts anhaben – Nachteil: es wird weiterhin Strom verbraucht, wenn auch nur ganz wenig. Fällt während der “Ausschalt-Phase” jedoch der Strom aus (zb weil der Akku bei einem Notebook leer wird) sind sämtliche Infos und ungespeicherten Dateien weg und Windows beginnt mit dem normalen Hochfahren

imagePersönlich empfehle ich beim Beenden der Arbeit, den Ruhezustand zu verwenden – und nur bei einem kurzen Raumwechsel auf Standby zu setzen. Normal herunterfahren braucht man den Computer maximal alle paar Tage – alles andere ist vergeudete Zeit.

PS: Ist der Ruhezustand unter XP nicht möglich, in den Energieoptionen (Systemsteuerung) nachschauen, ob “Ruhezustand aktivieren” eingeschaltet ist.

PPS: Mit [FN]+[F4] kann ich mein Notebook sofort in den Ruhezustand begeben – aber auch über den Netzschalter (habe ich in den Energieoptionen unter Vista so eingestellt). Naja, und beim Schließen des Deckels ist eben nach ca. 3-5sec. das Notebook transportfähig

Written by markus.strobl in: Allgemeines | Schlagwörter:

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